Über mich

Ich habe lange funktioniert. Heute höre ich mir selbst zu.

Ich bin Yasmaine. Und wenn ich heute auf das schaue, was ich tue – Astrocode, mein Atelier und die Art, wie ich mein Leben gestalte – dann hat all das denselben Ursprung: Irgendwann wollte ich nicht mehr einfach nur weitermachen. Ich wollte verstehen, wer ich eigentlich bin.

Yasmaine
Y
Meine Geschichte

Es gab lange eine Version von mir, die vor allem eines konnte: weitermachen.

Immer in Bewegung. Immer eine neue Idee, ein neues Projekt, ein neuer Plan.

Von aussen war ich oft einfach diejenige, die irgendwie eine Lösung findet. Die organisiert, macht, wieder aufsteht und weitergeht.

Und vieles davon gehört auch wirklich zu mir. Ich bin neugierig, ich habe Ideen, ich probiere gerne Dinge aus. Aber irgendwann musste ich mir eingestehen, dass hinter diesem ständigen Weitermachen auch etwas anderes steckte.

Ich konnte unglaublich viel tragen. Aber viel tragen können und sich selbst kennen sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Yasmaine
Was mich geprägt hat

Manche Dinge lernt man sehr früh.

Ich bin ohne meine Eltern aufgewachsen.

Ich möchte daraus keine Erklärung für alles machen, was später in meinem Leben passiert ist. Aber natürlich prägt es einen Menschen, wenn man früh lernen muss, irgendwie zurechtzukommen.

Ich wurde selbstständig. Belastbar. Ich konnte mich anpassen und funktionieren. Eigenschaften, die mir in meinem Leben oft geholfen haben.

Gleichzeitig habe ich lange sehr viel ausgehalten – auch dort, wo ich eigentlich längst hätte sagen dürfen: Das will ich nicht.

Besonders sichtbar wurde das in meinen Beziehungen. Ich bin geblieben, obwohl es mir nicht guttat. Ich habe Grenzen immer wieder verschoben und Dinge hingenommen, die ich heute nicht mehr hinnehmen würde.

Ich habe auch häusliche Gewalt erlebt. Das gehört zu meiner Geschichte. Aber es ist nicht die Geschichte, über die ich mich heute definiere.

Was mich heute viel mehr interessiert, ist die Frau, die daraus entstanden ist – und die gelernt hat, sich selbst nicht mehr jedes Mal zu verlassen.
Der Wendepunkt

Irgendwann ging es einfach nicht mehr.

Es gab keinen grossen Moment, in dem ich beschlossen hätte, jetzt mein ganzes Leben zu verändern.

Ich bin einfach nicht mehr hochgekommen.

Nach Jahren des Funktionierens war da eine Depression. Und plötzlich konnte ich genau das nicht mehr tun, worin ich so gut geworden war: weitermachen.

Dieser Stillstand war alles andere als angenehm. Aber zum ersten Mal konnte ich nicht mehr vor mir selbst davonrennen.

Und irgendwann wurde aus der Frage „Wie komme ich wieder zum Funktionieren?“ eine andere: „Wer bin ich eigentlich, wenn ich das nicht muss?“
Ah.
Der Weg zurück zu mir

Die Antwort lag nicht in einem Chart.

In dieser Zeit begann ich, mich intensiver mit Astrologie, Human Design und später auch mit den Gene Keys auseinanderzusetzen.

Nicht, weil ich glaubte, dass diese Systeme mir mein Leben erklären oder meine Entscheidungen abnehmen könnten.

Mich faszinierte etwas viel Einfacheres: Plötzlich fand ich Worte für Seiten an mir, die ich vorher ständig hinterfragt, bekämpft oder schlicht nicht verstanden hatte.

Manches fühlte sich an wie: Ah. Deshalb.

Aber das Wissen allein hat nichts gelöst. Dazu gehörten Therapie, Ausbildungen, viel Auseinandersetzung mit mir selbst und vor allem das echte Leben.

Ich musste anfangen zu beobachten, was tatsächlich passiert, wenn ich mir selbst zuhöre.

Wann sage ich Ja, obwohl in mir eigentlich ein Nein ist? Wann mache ich etwas, weil ich es wirklich will – und wann, weil ich glaube, dass ich es tun sollte?

Stück für Stück wurde aus Wissen etwas viel Wertvolleres: Vertrauen in mich selbst.

Nicht im Sinne von: Ich zweifle nie wieder.

Sondern in dem Sinn, dass ich mir heute wesentlich mehr glaube als früher.

Heute

Mein Leben ist nicht perfekt. Aber es gehört mir.

Ich bin nicht irgendwo angekommen, wo ich alles über mich weiss, keine Fehler mehr mache und jede Entscheidung immer richtig treffe.

So funktioniert das Leben für mich nicht.

Aber etwas hat sich grundlegend verändert: Ich verliere mich heute nicht mehr so schnell selbst, nur damit etwas anderes bestehen bleibt.

Ich kann Nein sagen. Ich kann meine Meinung ändern. Ich kann etwas ausprobieren und feststellen, dass es doch nicht zu mir passt. Ich kann gehen, wenn etwas nicht mehr stimmt. Und ich muss nicht mehr jeden dieser Schritte vor allen anderen rechtfertigen.

Vielleicht bedeutet Freiheit für mich heute genau das: mir selbst nicht mehr ständig aus dem Weg zu gehen.
Yasmaine heute
Was daraus entstanden ist

Zwei Welten, die zu mir gehören.

Auf den ersten Blick könnten sie kaum unterschiedlicher sein. Für mich passen sie trotzdem ganz selbstverständlich zusammen.

01 · VERSTEHEN

Astrocode

Eine Sprache für Dinge, die wir oft längst spüren.

Aus meiner eigenen Auseinandersetzung mit Astrologie, Human Design und Gene Keys ist irgendwann Astrocode entstanden.

Nicht als System, das dir sagt, wer du bist. Sondern als Möglichkeit, dein eigenes Chart lesen und verstehen zu lernen – und dann selbst zu beobachten, was davon in deinem Leben tatsächlich stimmt.

Astrocode entdecken →
02 · ERSCHAFFEN

Mein Atelier

Und manchmal muss ich gar nichts verstehen.

Irgendwann kam noch etwas dazu, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte: das Gestalten.

Ich begann zu malen, Dinge herzustellen, Materialien auszuprobieren und einfach zu schauen, was daraus entsteht.

Nicht, weil ich einen Plan hatte, ein Atelier aufzubauen. Sondern weil ich Lust darauf hatte.

Und vielleicht liebe ich genau das daran. Bei Astrocode beschäftige ich mich mit Dingen, die man nicht anfassen kann. Im Atelier entsteht etwas ganz Konkretes unter meinen Händen.

Mein Atelier entdecken →
Was ich heute weiss

Ich musste nicht jemand Neues werden. Ich musste lernen, mich selbst ernst zu nehmen.

Vielleicht geht es auch für dich nicht darum, die nächste bessere Version von dir zu werden.

Vielleicht geht es zuerst darum, die Person kennenzulernen, die längst da ist.